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29.10.2020

NATIONAL-BANK unterzeichnet die Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors

29. Oktober 2020. Die NATIONAL-BANK ist der Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors beigetreten. Damit gehört sie zu den Teilen der Finanzwirtschaft, die ihre Kredit- und Investmentportfolien im Einklang mit dem Ziel des Pariser Klimaabkommens, die Erderwärmung möglichst auf nicht mehr als 1,5 Grad zu begrenzen, ausrichten werden.

Die bislang 19 Unterzeichner der Selbstverpflichtung, darunter private Großbanken, Landesbanken, Regionalbanken und genossenschaftliche Institute, haben das Ziel, aktiv an der Gestaltung der Transformation zur Begrenzung des Klimawandels mitzuwirken. Durch die Messung, Veröffentlichung und Zielsetzung zur Reduzierung der mit den Kredit- und Investmentportfolien verbundenen Emissionen soll ein signifikanter Klimaschutzbeitrag geleistet werden. Dazu wollen sie sich gegenseitig unterstützen, Emissionsdaten zu erheben und bis Ende 2022 gemeinsam Messmethoden zu entwickeln.

Dr. Thomas A. Lange, Vorsitzender des Vorstandes: „Der Klimawandel ist eine der größten zivilisatorischen Herausforderungen. Wir müssen ihm mit aller Konsequenz begegnen. Anderenfalls wird unser Planet nicht überleben. Eine grundlegende Änderung unseres Verhaltens ist deshalb unausweichlich. Dazu wollen und werden wir – auch in der Verantwortung für kommende Generationen – einen starken Beitrag leisten.“

Bereits seit Jahren hat die NATIONAL-BANK in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie den Schutz natürlicher Ressourcen und die Verminderung ihres Verbrauchs als Ziele ihres Nachhaltigkeitsmanagements verankert. Als übergeordnetes Ziel hatte sie sich vorgenommen, bis 2021 die CO2-Emissionen der eigenen Infrastruktur gegenüber dem Referenzjahr 2013 in einem Korridor von 28 bis 32 % zu vermindern. Dieses Ziel konnte bereits 2019 mit einer Reduktion der gesamten CO2-Emission um -58,1 % bzw. -2.644 Tonnen übererfüllt werden. Dabei hat die Bank nennenswerte Erfolge im Bereich des Treibstoff‐ (-71,4 %), des Strom‐(-68,3 %), des Papier- (-47,6 %) und des Wasserverbrauchs (-46,6 %) erzielt.

Lange: „Der Abbau der Emissionen unserer Infrastruktur wird sich nach der rasanten Entwicklung in den vergangenen Jahren aus heutiger Sicht verlangsamen, da wir die größten Potenziale bereits gehoben haben. Umso wichtiger ist es nun, in einem nächsten Schritt die klimaschädlichen Emissionen unserer Kredit- und Anlageportfolien zu identifizieren, zu messen und klimaschonend zu steuern. Anschließend wollen wir die Investitionen in unserem Depot A in die Klimaneutralität überführen. Für eine einzelne Bank ist dies eine große Herausforderung, gemeinsam mit allen Partnern der Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors werden wir dies – da bin ich zuversichtlich – aber schaffen.“

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