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Pressemitteilungen

02.03.2015

Dividendenvorschlag des Vorstandes der NATIONAL-BANK -
80 Eurocent je Aktie

2. März 2015. Die NATIONAL-BANK hatte traditionell als eines der ersten Kreditinstitute in Deutschland zum Jahresauftakt über ihre wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 unterrichtet. Trotz widriger Rahmenbedingungen konnte dank stabiler Erträge, eines straffen Kostenmanagement sowie einer unauffälligen Risikovorsorge ein erfreuliches Betriebsergebnis von 32,3 Mio. € nach 27,4 Mio. € im Vorjahr erwirtschaftet werden.

Nicht geäußert hatte sich der Vorstand zu dem konkreten Dividendenvorschlag, der der Hauptversammlung am 13. Mai 2015 unterbreitet wird.

Dr. Thomas A. Lange, Vorsitzender des Vorstandes: "Es war unsere Absicht, zunächst einmal die weiteren Entwicklungen in unserem Umfeld abzuwarten, bevor wir darüber befinden wollten. Nachdem die Schweizer Notenbank - trotz wiederholt gegenteiliger Bekundungen - zwischenzeitlich abrupt die Wechselkursbindung des Franken zum Euro aufgehoben und die Europäische Zentralbank Details aus ihrem Expanded Asset Purchase-Program angekündigt hat, haben sich die Umfeldbedingungen an den Devisen- und Zinsmärkten wieder verschärft. Hinzu tritt die sich fortsetzende Krise in Griechenland sowie eskalierende Auseinandersetzungen in der Ostukraine mit ihren Auswirkungen auf die gesamtökonomische Entwicklung auch in Deutschland."

All dies sind zusätzliche Aspekte, die die ohnehin bestehenden Belastungen für die Finanzwirtschaft, insbesondere

  • das voraussichtlich noch lang anhaltende extrem niedrige Zinsniveau,
  • die stark rückläufige Kreditnachfrage,
  • der deutlich verschärfte Wettbewerb um unsere Zielkunden sowie
  • der signifikant gestiegene Umsetzungsaufwand aufgrund regulatorischer Anforderungen

nochmals verstärken. Darüber hinaus entstehen weitere direkte Aufwendungen für die Kreditwirtschaft. Zu nennen sind unter anderem die substanzielle Erhöhung der Bankenabgabe und der Ausschluss der diesbezüglichen steuerlichen Absetzbarkeit, die Verdreifachung der Einlagensicherungskosten, der Anstieg der Aufsichtskosten durch Aufbau der Aufsichtsfunktionen der Europäischen Zentralbank und schließlich die zunehmenden Kapitalkosten aufgrund der steigenden Kapitalanforderungen gemäß CRR/CRD IV bis zum Jahr 2019.

Lange: "Vor diesem Hintergrund hat sich der Vorstand entschieden, einen Dividendenvorschlag zur Zahlung von 80 Eurocent je Aktie zu unterbreiten. Auch wenn unser Jahresüberschuss von 17,0 Mio. € (Vorjahr 19,5 Mio. €) eine höhere Dividende erlaubt hätte, wollen wir als konservative Kaufleute Vorsicht walten lassen. Wir wollen die Bank für die kommenden Herausforderungen noch wetterfester machen und dementsprechend unsere Kapitalposition durch Thesaurierungen weiter erhöhen. Wir sind davon überzeugt, dass dies auch dem Interesse der Eigentümer an einer langfristig erfolgreichen Entwicklung unserer NATIONAL-BANK entspricht."

Mit dem Vorschlag bewegt sich die Bank unverändert in der Spitzengruppe der privaten Banken in Deutschland. Mit Blick auf den Jahresüberschuss entspricht dies einer Ausschüttungsquote von 63 %, die deutlich oberhalb der Erwartung der Aktionärsverbände von 50 % liegt. Mit dem Dividendenvorschlag wird auch der Empfehlung der Bankenaufsicht entsprochen, die der Finanzwirtschaft angeraten hat, Kapitalpositionen - auch wenn, wie bei der NATIONAL-BANK, die Vorgaben aus Basel III erfüllt sind - weiter zu stärken.

Aufgrund der weiterhin sehr erfreulichen geschäftlichen Entwicklung unserer Bank in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 bedarf es unter Berücksichtigung des Dividendenvorschlags keiner Anpassung des Kurses unserer Aktie von derzeit 33,00 €.

Lange: "In der Verantwortung für eine auf Solidität und Stabilität gerichtete geschäftliche Entwicklung einerseits und einer attraktiven Kurs- und Dividendenpolitik andererseits sind wir davon überzeugt, einen Dividendenvorschlag zu unterbreiten, der die Attraktivität des Investments in unsere NATIONAL-BANK auch zukünftig unter Beweis stellen wird."

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