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Die Einlagensicherung im Überblick

Einlagen von Bankkunden unterliegen einem gesetzlichen Mindestschutz. Die Einlagensicherungsrichtlinie regelt diesen Anspruch. Einlagen sowie Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften sind über die Einlagensicherung der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) im gesetzlich vorgeschriebenen Umfang gesichert.

Dieser Mindestschutz wird durch die freiwillige Sicherungseinrichtung der privaten Banken, dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken e.V. (BdB), ergänzt. Durch die Mitgliedschaft am Einlagensicherungsfonds sind die Einlagen der Kunden der NATIONAL-BANK AG über den gesetzlichen Schutz hinaus gesichert. Die Sicherungsgrenze1 bemisst sich am Eigenkapital der Bank und beträgt für die NATIONAL-BANK AG 53,505 Mio. € je Kunde (Stand: 1. Januar 2020). Der Schutzumfang kann auch auf der Internetseite des Einlagensicherungsfonds www.einlagensicherungsfonds.de abgefragt werden.

Mit der am 1. Oktober 2017 in Kraft getretenen Reform der freiwilligen Einlagensicherung ändert sich für den privaten Kunden und für Stiftungen nichts. Der volle Schutz bleibt ohne Einschränkungen erhalten.

Zur Stärkung des Einlagensicherungsfonds wurden die folgenden drei Maßnahmen umgesetzt:

     

  1. Seit dem 1. Oktober 2017 unterliegen bankähnliche Kunden (bestimmte Wertpapierfirmen und Finanzinstitute) sowie Bund, Länder und Kommunen nicht mehr dem Schutz der freiwilligen Einlagensicherung.
    Der Schutz für Unternehmen, Versicherungen und halbstaatliche Stellen, wie etwa Versorgungswerke, bleibt erhalten, wurde aber wie folgt angepasst:
  2. Seit dem 1. Oktober 2017 werden Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen nicht mehr durch den freiwilligen Einlagensicherungsfonds geschützt. Für Papiere, die vor dem 1. Oktober 2017 erworben wurden, gilt ein Bestandsschutz.
  3. Seit dem 1. Januar 2020 werden Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten vom Schutz ausgenommen, sofern sie nicht von Privatpersonen oder Stiftungen gehalten werden. Auch hier gilt ein Bestandsschutz für Einlagen, die vor dem Stichtag vereinbart wurden.

 

Beide letztgenannten Regelungen gelten ausdrücklich nicht für Privatpersonen und Stiftungen. Damit bleiben auf den Namen lautende Sparbriefe sowie Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als 18 Monaten auch weiterhin für private Kunden und Stiftungen geschützt.

Weitere Informationen zur Einlagensicherung finden Sie unter:

www.edb-banken.de

www.bankenverband.de

 

1 Die Sicherungsgrenze beträgt seit dem 1. Januar 2020 15 % und ab dem 1. Januar 2025 8,75% der Eigenmittel gemäß Art. 72 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013.