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SEPA-Verordnung tritt in Kraft

SEPA (Single Euro Payments Area) steht für einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Im SEPA-Raum erfolgt keine Unterscheidung mehr zwischen inländischem und grenzüberschreitendem Zahlungsverkehr.

Wichtige Änderungen im nationalen und europäischen Zahlungsverkehr durch SEPA

Seit dem 1. Februar 2014 (zusätzliche Übergangsfrist bis 01.08.2014) müssen Überweisungen und Lastschriften im nationalen und europäischen Zahlungsraum einheitliche rechtliche und technische Anforderungen erfüllen. Dies wurde am 31. März 2012 durch die europäische SEPA-Verordnung festgelegt.

Die hierdurch notwendigen Änderungen betreffen alle Teilnehmer am Zahlungsverkehr, sowohl privat (Verbraucher) als auch geschäftlich (Nicht-Verbraucher).

Weitere Informationen

Geschichte der SEPA

Zeitlicher Ablauf der SEPA-Einführung.

Teilnehmende Länder

Hier finden Sie eine Übersicht der teilnehmenden Länder.

Ziele

Mit der SEPA wurden einheitliche Verfahren und Standards eingeführt.

Auswirkungen

Auswirkungen der SEPA auf Ihren Zahlungsverkehr.

Vorteile

Profitieren auch Sie von der SEPA!

Technischer Standard

Hier finden Sie das SEPA-Datenformat.

Die SEPA-Überweisung (SCT: SEPA Credit Transfer)

Die SEPA-Überweisung steht seit Anfang 2008 zur Verfügung und startete als erweiterte Form der bereits seit 2002 existierenden Europäischen Standard-Überweisung (STP-EU). Mittlerweile hat sie die Europäische Standard-Überweisung abgelöst.

Für SEPA-Überweisungen gelten keine Betragsgrenzen mehr. Zudem ersetzen SEPA-Überweisungen seit Abschaltung der nationalen Systeme (01.02.2014 - zusätzliche Übergangsfrist 01.08.2014 - bzw. 01.02.2016) auch die inländischen Überweisungen.

Sollten Sie eine Überweisung/Rechnung sehr kurzfristig begleichen müssen, nutzen Sie doch hierfür die telegrafische SEPA-Überweisung. Sofern sie die Überweisung bis 15.00 Uhr eingereicht haben erhält der Zahlungsempfänger sein Geld noch taggleich. So profitieren Sie von einer schnellen bargeldlosen Zahlung. Sie können die telegrafische SEPA-Überweisung in der Währung Euro ins Inland, in alle Staaten der EU/EWR sowie in die Schweiz, nach Monaco und San Marino ausführen. Bitte beachten Sie für telegrafische Zahlungen die gesonderten Entgelte gemäß unserem Preis- und Leistungsverzeichnis.

Die Meldepflicht an die Deutsche Bundesbank bei grenzüberschreitenden Zahlungen ab 12.500,00 Euro stand in Diskussion (Aufhebung der Meldepflicht oder Anhebung der Betragsgrenze), bisher haben sich hier aber keine Änderungen ergeben.

Weitere Elemente der SEPA-Überweisung:

  • Eindeutige Identifizierung des Zahlungsempfängers durch IBAN* und BIC*
    (Auf den BIC kann bei Inlandsüberweisungen schon seit Februar 2014 verzichtet werden, hingegen bei grenzüberschreitenden SEPA-Überweisungen erst seit Februar 2016.)
  • Ausführungsfristen: Seit 2012 darf die Laufzeit maximal 1 Bankarbeitstag betragen
  • Art der Gebührenaufteilung: Share = Geteilte Kosten
  • Verfahrensgrundlage: Regelwerk des EPC (European Payments Council)
    (In den zugehörigen Implementationsrichtlinien werden Details zum neuen XML-Datenformat veröffentlicht.)

*Weitere Infos zu IBAN und BIC finden Sie unter der Rubrik "IBAN-Service".

Die SEPA-Lastschrift (SDD: SEPA Direct Debit)

Ein echtes Novum stellt die Einführung der SEPA-Lastschrift als Konsens unterschiedlicher Zahlungsverkehrskulturen zum 01.11.2009 dar. Der EPC (European Payments Council) hat sich für die Entwicklung eines neuen Lastschriftverfahrens auf europäischer Ebene entschieden. Neben bereits bekannten Elementen sind etliche neue Merkmale im Vergleich zur nationalen Version bei der SEPA-Lastschrift hinzugekommen.

Wichtige Unterschiede zur nationalen Lastschrift:

  • Orientierung am Fälligkeitsdatum (Due Date)
  • Vereinbarung eines Mandats
  • Beantragung einer Gläubiger-Identifikationsnummer
  • Keine SEPA-Lastschrift-Belege, nur elektronische Aufträge
  • Neue Fristen: Avisierung, Vorlage- und Widerspruchsfristen
  • Neues Datenformat XML

Erfahren Sie mehr über ...

SEPA Card Clearing (SCC)

SEPA-Card Clearing (SCC) ist der erste europaweite Standard für das einheitliche Clearing von Kartentransaktionen innerhalb der SEPA und ergänzt die bereits vorhandenen SEPA Zahlungsinstrumente SEPA Überweisung und SEPA Lastschrift für den Interbankenbereich um SEPA-Kartenzahlungen.

Das Girocard-System ist die Migration auf ein einheitliches, von der so genannten "Berlin Group" spezifiziertes SEPA Card Clearing (SCC) das Ende 2015 in Kraft getreten ist. Das bisher relevante Datenträgeraustausch-Verfahren (DTA) für das Clearing von Kartenzahlungstransaktionen in Deutschland ist zum 01.02.2016 seitens der Deutschen Bundesbank eingestellt worden. Das SCC-Verfahren ist sowohl durch die  Zahlungsdienstleister als Betreiber von Geldausgabeautomaten und Emittenten von Karten, als auch durch die Prozessoren der electronic cash-Netzbetreiber umgesetzt werden. Im SCC-Format werden die Kartentransaktionen mit IBAN / BIC im SEPA-XML-Format verarbeitet.

SCC betrifft im Wesentlichen: 

  • Electronic Cash Netzbetreiber in Deutschland (z.B. TeleCash, EasyCash)
  • Geldautomaten-Betreiber
  • GeldKarte-Evidenzzentralen
  • Clearing-Systeme: EBA, Bundesbank, Zentralinstitute, Rechenzentralen
  • Mobilfunk-Anbieter (Prepaid Handy Aufladung am GAA)
  • Debit-Karten-Issuer

Die "Technische Spezifikationen der Deutschen Bundesbank für die Abwicklung von Interbanken SCC-Karteneinzügen über den SEPA-Clearer (SCL) des EMZ („Technische Spezifikationen SCC/SCL“) sowie alle weiteren Informationen zum Thema SCC erhalten Sie auf den Internet-Seiten der Deutschen Bundesbank.

Des weiteren hat die Deutsche Kreditwirtschaft eine FAQ-Liste für die Einführung von SEPA-Card-Clearing SCC veröffentlicht.

International Bank Account Number

Im SEPA-Raum findet die IBAN bislang in 34 Ländern Verwendung und ermöglicht dort die eindeutige Identifizierung und Zuordnung eines Kontos zum Kontoinhaber seiner kontoführenden Bank. Hier finden Sie eine Übersicht der teilnehmenden Länder.

DE03 3602 0030 0000 1234 56 (beispielhafte IBAN)


DE ist die Länderkennung des Kontos, danach folgt zweistellig die Prüfziffer (im obigen Beispiel "03"), die Bankleitzahl (360 200 30) und die auf 10 Stellen aufgefüllte Kontonummer.

IBAN-Rechner: Online-Ermittlung und -Überprüfung der IBAN

Im Zusammenhang mit der IBAN ist auch der BIC zu nennen. BIC steht für Business Identifier Code und stellt eine Art internationale Bankleitzahl dar. Der BIC entspricht dem SWIFT-Code der Bank und lautet somit für die NATIONAL-BANK:

NBAG DE 3E


Dieser BIC gilt bankeinheitlich für alle Niederlassungen und Zweigstellen. Anders als die IBAN hat der BIC auch außerhalb Europas eine große Bedeutung. Sämtliche Interbankeninformationen, sei es über Zahlungen oder Nachrichten im dokumentären Geschäft, werden mittels des BIC zugeordnet (Bei unzureichender Länge wird 3 mal ein X als Auffüllung eingetragen).

Wir empfehlen Ihnen dringend, Ihre IBAN und den BIC der NATIONAL-BANK auf Ihrer Geschäftskorrespondenz zu ergänzen, um eine schnelle und direkte Zuleitung aller Zahlungen zu ermöglichen.

Die Service-Line des Electronic Banking

Das SEPA-Datenmodell

Technische Grundlage für die SEPA-Produkte (SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift) ist der ISO20022-Standard. Die SEPA-Datenmodelle bilden hiervon eine Untermenge. Ziel von ISO20022, auch als UNIFI-Standard (UNIversal Financial Industry message scheme) bezeichnet, ist eine weltweite Vereinheitlichung von existierenden und neuen Nachrichtenstandards aus verschiedenen Bereichen des Finanzwesens.

Alle SEPA-Nachrichten basieren auf diesem Standard (XML: eXtensible Markup Language). Die Beschreibung der neuen Formate ist mit Verabschiedung der Rulebooks (Regelwerke) erfolgt.

 

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